Landwirtschaft in Aktion: Foren, Innovation und Kreativität im SAN-Netzwerk (20.–26. Oktober)
- Kommunikation

- 28. Oktober 2025
- 2 Minuten Lesezeit
Von westafrikanischen Innovationsmessen bis hin zur von der Gemeinde geleiteten Restaurierung im Amazonasgebiet verbrachten die SAN-Mitglieder letzte Woche damit, große Ideen in praxisreife Maßnahmen umzusetzen. Im gesamten Netzwerk konnten wir beobachten, wie Wissenschaft und Politik an einem Strang zogen, um eine widerstandsfähige Produktion zu gewährleisten, eine Wiederherstellung mit messbaren Ergebnissen zu ermöglichen, Märkte und Standards in Richtung Transparenz und Wertteilung zu lenken, Rechte zu verteidigen, damit Gemeinschaften ihre Landschaften verwalten können, und agroökologisches Know-how von landwirtschaftlichen Parzellen bis hin zu öffentlichen Foren weiterzugeben.
Innovation und landwirtschaftliche Fähigkeiten
In West- und Zentralafrika hat der CORAF-Markt für Innovation und Technologie für die Landwirtschaft (MITA 2025) einen Innovationskorridor belebt, in dem Forscher, Berater und politische Entscheidungsträger integriertes Bodenmanagement untersuchten und darüber debattierten, wie der Reissektor industrialisiert werden kann, ohne die Realitäten der Landwirte aus den Augen zu verlieren.

Am Rande der Farm hielt CABI das integrierte Schädlingsmanagement im Mittelpunkt —mit praktischen Anleitungen von Mango-Schmierläusen bis hin zu Chili-Schwarzthripsen—, während es gleichzeitig Initiativen zur digitalen Kompetenz für Bäuerinnen förderte und Karrierewege auf sieben Ebenen abbildete Rahmen für agronomische Fähigkeiten.
MELCA Äthiopien fügte eine Governance-Perspektive hinzu und veranstaltete einen nationalen Workshop zu KI und Genomeditierung, damit neue Technologien Landwirtschaft und Biosicherheit gemeinsam voranbringen.
REEDS Pakistan und Cotton Connect arbeiten bei einer Reihe von Schulungen für Landwirte zusammen. Zu den Themen gehören ein Überblick über die Baumwolllieferkette, technische Beratung zur optimalen Handhabung des Produkts zur Qualitätssicherung und die Identifizierung von Merkmalen, die von Käufern bevorzugt werden.

Wiederherstellung der Natur und Artenvielfalt
Ergänzende Geschichten bildeten den Mittelpunkt des Naturprogramms der Woche. Fundación Global Nature versammelte eine breite Koalition, um die EU-Staats- und Regierungschefs zu drängen auf eine gezielte und transparente Finanzierung der biologischen Vielfalt hin und bestand darauf, dass die Wiederherstellung überwacht und verglichen wird, um eine tatsächliche ökologische Erholung zu überprüfen.
Vor Ort in Caquetá präsentierte die Fundación Natura Colombia eine von der Gemeinde geleitete Restaurierung —Neubepflanzung eines Gebiets, das Dutzenden von Fußballfeldern entspricht— und brachte diese Lehren zum IUCN-Weltnaturschutzkongress. Unterdessen hat Fundatia Adept in Rumänien die Produktivitätsargumente für die biologische Vielfalt verstärkt und hervorgehoben, wie natürliche Bestäuber sowohl gesunde Ökosysteme als auch den Wohlstand landwirtschaftlicher Betriebe unterstützen.
Gemeinschaftswissen und Agrarökologie
RAAA Perú verknüpfte Lebensmittelsicherheit mit Bodengesundheit durch praktische Praktiken —Komposttees, Bocashi, Humus—, schärfte gleichzeitig das öffentliche Bewusstsein für Pestizidrückstände und moderierte Dialoge über agroökologische Gebiete und partizipative Garantiesysteme. Der rote Faden: praktisches, lokal erworbenes Wissen, das sowohl die Haushalte als auch die territoriale Führung stärkt.
Eine weitere fruchtbare Woche der Zusammenarbeit
Zusammengenommen zeichnen die Geschichten dieser Woche einen zusammenhängenden Bogen: Innovation, die menschenzentriert und politikbewusst ist; Wiederherstellung, die ihre Wirkung beweist; Märkte, die Transparenz belohnen und Werte fair teilen, und Gemeinschaftswissen, das skaliert. Das ist das SAN-Netzwerk in Bewegung—Ausrichtung von Wissenschaft, Gerechtigkeit und Märkten, um Nahrungsmittelsysteme zu entwickeln, die Natur und Lebensgrundlagen gleichzeitig wiederherstellen.




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