Projekthöhepunkte
Geldgeber
Partner-Angebotechaften für Wälder – Brasilien
Partner-Angebote
IMAFLORA
Implementierungsdaten
April 2019
-
Juli 2020
Rohstoffe
Viehzucht
Begünstigte
6 Viehzuchtbetriebe in Verbindung mit Pecuária Sustentável da Amazônia (PECSA) mit einer Gesamtweidefläche von 9.000 ha.
Über das Projekt
Brasilien ist der weltweit größte Rindfleischexporteur – aber die Rinderproduktion ist auch eine wichtige Quelle für Treibhausgasemissionen und ein Treiber der Abholzung im Amazonas. Der Pilotprojekt "Rota para a pecuária sustentável" hilft Viehzüchtern durch drei Komponenten dabei, auf effizientere, nachhaltige Systeme umzusteigen: ein einheitlicher Benchmark für gute Praktiken (kombiniert die GIPS- und Embrapa-Richtlinien von GTPS und Embrapa, verknüpft an SAN-SAF), jährliche Verifikation mit Empfehlungen zur Quantifizierung und Verbesserung von Treibhausgasen sowie eine Datenplattform zur kontinuierlichen Leistungsüberwachung. Das Projekt wurde 2019–2020 mit sechs PECSA-verbundenen Betrieben im Norden von Mato Grosso durchgeführt, von SAN (Bewertung und Überwachung) entworfen und von IMAFLORA (Verifizierung und Ergebnisinterpretation) im Feld durchgeführt.
Ergebnisse
Das Projekt etablierte ein praktisches, feldorientiertes Nachhaltigkeitssicherungssystem, das Produzenten hilft, auf stärkere Produktions- und sozio-ökologische Praktiken umzusteigen. Mit effizientem Datenmanagement können Produzenten glaubwürdige, datenbasierte Ansprüche an ihre Käufer stellen und die Aufmerksamkeit dorthin lenken, wo Verbesserungen nötig sind. Es ist für Replikation konzipiert und kann die Auswirkungen weltweit über Viehregionen hinweg skalieren. Die Arbeit wurde von Partner-Angebotehips for Forests (P4F) unterstützt, einem britischen Regierungsprogramm, das Unternehmen dazu anregt, nachhaltige Landnutzung und Walderhaltung in Afrika, Südostasien und Lateinamerika voranzutreiben, umgesetzt von Palladium und McKinsey & Company.

